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Auf ein neues...

Wünsche an dieser Stelle erst mal allen ein frohes neues Jahr!

Auch wenn ich nicht daran glaube, dass ab jetzt alles anders oder besser/schlechter ist als vorher, nur weil wir eine andere Zahl aufs Papier schreiben, ist es doch immer wieder erstaunlich, dass sich in diesen Tagen alles nur um dieses Thema dreht:

- neue Vorsätze
- Rückblicke
- "Frohes Neues"-Wünsche
- ...

Einen persönlichen Rückblick auf 2006 werde ich euch aber ersparen. Vielleicht auch einfach aus Angst, dass er nicht besonders positiv ausfallen könnte. Spontan fallen mir da nämlich nur so Sachen wie Beinbruch, eine sich aufgrund des schwierigen Themas ewig hinziehende Studienarbeit, etc. ein.

Gut, dass das jetzt vorbei ist und man das mit der neuen Jahreszahl einfach vergessen darf. Aber auch im neuen Jahr sehe ich nicht viel "frohes" auf mich zukommen:

- Diplomarbeit
- eine "kleine" Operation steht noch aus: das Metall muss raus (Stichwort: Wadenbeinbruch)

Aber wovon man nicht stribt, macht einen nur härter... Also packen wir es an...

PS: Und wer zwischenzeitlich mal lachen will, dem sei diese Seite hier empfohlen: Durchblick
Wenn man die Fragen und Antworten gelesen hat, kann man sich sogar über die eigene Normalität freuen...
4.1.07 11:44


Rebellion inside

Wie ihr am Counter oben seht, sind es nur noch 5 Tage und ein paar zerquetschte Stunden bis es mit meiner Diplomarbeit ernst wird. Am 17.01. (seit gestern offiziell angekündigt) werde ich den Antrittsvortrag halten und damit Betreuer, Professor und dem gesamten Lehrstuhl mein Konzept und den Prototypen demonstrieren. Der Prof. kann dann anschließend mit seiner Unterschrift unter das Anmeldeformular den offiziellen Startschuß für die Bearbeitungszeit geben.

Äußerlich wirke ich im Moment relativ ruhig, innerlich spüre ich jedoch eine enorme Anspannung. Das zeigt sich zum Beispiel an meinem "Musik-Hör-Verhalten". Wer mein last.fm-Profil aufmerksam studieren würde, könnte feststellen dass ich vor ein paar Wochen noch viel aggresionslose Musik gehört habe: Christina Strümer, Kelly Clarkson, Klee, Kettcar, Tomte, etc.

Seit Beginn des Jahres klettern jedoch Bands wie Agnostic Front, Bullet for my Valentine, Anti-Flag, Exilia, Fallout Boy, etc. in meinen persönlichen Charts rasant nach oben. Ein eindeutiges Zeichen für meine innere "Unruhe". Da wird der Punkrocker in mir wieder wach, der der gesamten Welt den Mittelfinger zeigt und dem alles egal ist. Wahrscheinlich nur eine psychologische Reaktion auf die anstehenden Aufgaben. Quasi Musik als psychologisches Ventil...

Also nehmen wir die Gitarre in die Hand und schreien uns unsere Seele aus dem Leib: Rock on...
11.1.07 11:26


Rebellion goes on...

Hatte ich im letzten Eintrag noch vom musikalischen Wandel berichtet, so hat sich dieser Wandel in der Zwischenzeit auch auf mein Äußeres ausgeweitet. So musste natürlich eine zur Musik passende Frisur her. Das kann, damit ich wirklich authentisch rüber komme, auf gar keinen Fall alles sein. Fehlen tun logischerweise noch Tatoos, am besten natürlich am ganzen Körper. Also hab ich folgerichtig die letzten 2 Tage fast ununterbrochen beim Friseur bzw. im Tatoo-Studio verbracht. Das Ergebnis könnt ihr auf dem folgenden Bild bewundern:





Ach ja, die Hose so tief zu tragen, dass man die weissen Boxershorts sieht, ist ziemlich cool. Deshalb hab ich das beim Posen fürs Foto auch gleich mal ausprobiert. Einfach genial, meine kleine Veränderung, nicht wahr? Denn wie sagte schon Madonna: "Nur durch Veränderung, bleibt man sich selbst treu..."

Also, denn, change on...

PS: Wer als erster errät, welcher "Star" dieser kleinen Bildmanipulation zu Grunde lag, gewinnt, ähh, nun ja, 100 Punkte...
14.1.07 13:05


Aller Anfang ist schwer

Ha, der erste Schritt auf einem langen Weg ist vollbracht. Wie der Counter oben ja bereits verkündet, hab ich gestern den Antrittsvortrag zu meiner Diplomarbeit gehalten. Hab also dem Prof. des Lehrstuhls und den anwesenden Doktoranden und Studenten die auch gerade ihre Dipl-Arbeit dort schreiben, mein Konzept und meine Pläne präsentiert.
Einmal drüber geschlafen hab ich ja mittlerweile, bin aber immer noch der Meinung, dass es ganz gut verlaufen ist. Der Vortrag fiel mir so leicht wie noch keiner bis dato: Ja, Übung macht den Meister. Hinzu kam meine Begeisterung für das Thema. Der Betreuer meinte, dass es "wirklich ordentlich" war.
Natürlich gab es Nachfragen und zig Vorschläge und Ideen, die ich auch noch umsetzen sollte. Als wenn mein Konzept nicht schon aufwendig genug wäre. Aber gut, die wollen ja auch nur zeigen, dass sie Ahnung davon haben und immer noch ein bisschen mehr wissen. Egal, wir, ähh, ich schaffe das schon... (hoffentlich ).
Hab mir gestern Abend dann erstmal die Kante gegeben. Da ich aber die Wochen vorher nicht wirklich viel Alkohol getrunken hatte, brauchte es nicht viel alkoholhaltige Flüssigkeit um mich das, was jetzt vor mir liegt, vergessen zu lassen. Wie Dieter Bohlen letztens noch sagte: "Jetzt weiss ich, warum Menschen Drogen erfunden haben...". Jetzt weiss ich es endlich auch ...
18.1.07 22:34


Wenn man nicht mehr sprechen kann

Wenn man nicht mehr sprechen kann, muss das ziemlich hart sein. Vor allem wenn man es noch bis vor kurzem ohne Probleme konnte und immer noch bei klarem Verstand ist. So muss es vermutlich im Moment meinem Großvater gehen.
Samstag morgen ist er mit Verdacht auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Verdacht hat sich bis dato nicht bestätigt, vielmehr gehen die Ärzte im Moment von einer Hirnentzündung aus. Ursache könnte, wie ich gerade in der Wikipedia unter Enzephalitis nachgelesen habe, eine vorherige Herpes-Erkrankung sein. Das Herpes nicht nur kleine Bläschen auf den Lippen hinterlassen kann, sondern ebend auch eine Hirnentzündung, hab ich am Wochenende auch zum ersten Mal erfahren. Die Hämatome im Hirn drücken auf das Sprachzentrum, Sprechen wird dann fast unmöglich.
Es ist schon ein komisches Gefühl, wenn man versucht mit einem Menschen zu sprechen, der zwar versteht was du sagst, auch scheinbar weiß was er antworten soll, es aber nicht ausdrücken kann. So hab ich es zumindest heute bei meinem Besuch im Krankenhaus erlebt. Heute konnte er zwar im Gegensatz zu Samstag schon wieder ein paar Wörter von sich geben, an zusammenhängende Sätze war aber noch nicht zu denken.
Jetzt stellt sich natürlich die entscheidende Frage, ob er es mit seinen 83 Jahren noch einmal schafft diesen Virus zu besiegen, oder ob seine letzten Tagen gezählt sind. Als er zum Schluss noch "Euch alles, alles Gute" sagte, um dann vor Erschöfpung wieder ins Kissen zu sinken, hatte man kurz das Gefühl er glaubt es selbst nicht mehr...
23.1.07 18:27


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