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So who´s that girl there
Panzer, ich begrüße Sie....

Auf den Heimatabend Deluxe mit Paul Panzer hab ich mich ja schon seit Weihnachten gefreut. Gestern war es endlich soweit...



In der ausverkauften Stadthalle in Hagen stand Herr Panzer gestern Abend vor ca. 1000 begeisterten Fans und gab sein Programm zum Besten. Angefangen von Beziehungskisten über die Umstellung von der Däm auf den Euro bis hin zum "Internetz" (man steckt da so nen Kabel in die Telefondose und wenn das gleichzeitig woanders auf der Welt auch einer macht, dann trifft man den dort) waren alle möglichen Themen vertreten.
Und da Herr Panzer ja auch den Titel "Telefonstuntman Nr. 1" trägt, durften natürlich auch ein paar Telefonate nicht fehlen. So wollte er z.B. in einem Telefonat der Fußballnationalmannschaft von Pakistan 3000 bemalte Dachziegeln zusenden lassen. Der angerufene Dachdeckermeister, den er damit beauftragen wollte, weigert sich unter wüsten Beschimpfungen Dachziegel zu bemalen ("Haben Sie auch so nen Schächtelchen mit durchsichtigem Plastikdeckel auf dem die Wochentage stehen und Tabletten drin sind?") und diese nach "Curryland" zu schicken.
In einem weiteren Telefonat suchte er eine Komplizin für seinen Computereinbruch bei der Deutschen Bank. Da die Kripo ja schon im Haus sei, und er Komplizen angeben solle, würde er doch die Dame vom Computerladen, in dem er seinen PC gekauft hat, bitten, sich mal bei der Polizei vorzustellen. Schließlich sei sie ja an seiner Tat mitverantwortlich, da sie ihm den Computer verkauft habe. Diese lachte aber nur über ihn und wollte mit seinem Geld auf die Bermudas verschwinden.
Unterm Strich war die Vorstellung am gestrigen Abend wirklich gelungen und kann damit wärmsten weiterempfohlen werden. Tipp: Paul Panzer kommt mit dem gleichen Programm nächstes Jahr im Mai noch einmal nach Hagen.
Bleibt nur noch die Frage zu klären, ob das Loch im Schritt seiner Hose nach der Pause zum Programm gehört oder ein gekonnt überspieltes Versehen gewesen ist. Die weiße Unterwäsche lässt eher letzteres vermuten...






2.6.07 11:12


Firmenkontaktmesse

Wie ja bereits im vorletzten Eintrag schon angedeutet, ist es langsam an der Zeit sich um einen Job nach dem Studium umzusehen. Also war es nur konsequent, dass ich heute die von meinem Fachbereich an der Uni organisierte Firmenkontaktmesse besucht habe. Neben zahlreichen Vorträgen der teilnehmenden Unternehmen in denen auch über den Arbeitsalltag berichtet werden sollte, so die Vorgabe der Veranstalter, gab es natürlich die Gelegenheit mit Vertretern der Firmen direkt in Kontakt zu treten. Nach ein paar Vorträgen hab ich diese Möglichkeit natürlich auch mal genutzt.
Mein erstes Gespräch war eines mit einerm Herrn von der Firma Accenture (eine international tätige IT- und Unternehmensberatung). Der erzählte was von Auslandserfahrungen, 40-50 Stundenwochen ("es können aber auch gerne mehr Stunden pro Woche sein"), und Mitarbeitern, welche die hohe Arbeitsbelastung nur ca. 5 Jahre aushalten. Nun ja, klingt nicht gerade toll, aber immerhin durfte ich mich nachher in eine unter dem Tisch hervorgeholte Liste eintragen ("so wissen wir, wann sie das erste Mal mit uns in Kontakt getreten sind").
Im zweiten Gespräch hatte ich es mit einem Vertreter einer in Münster ansässigen Firma zu tun. Die machten sich erstmal über ihre "Kollegen" von Accenture lustig und berichteten aus Projekten in denen sie mit Leuten von Accenture zusammengearbeitet hatten ("Die haben ihre Arbeitswoche Sonntags Abend beendet, um Montag morgens wieder die neue Woche anzufangen..."). Immerhin hab ich nachher die Aufforderung bekommen, doch mal eine Bewerbung einzusenden.
Zuletzt war ich dann noch bei einer Firma aus Lünen am Stand, deren Personal-Managerin einen sehr kompetenten Eindruck hinterließ. Das Interessante an dem erst 2003 gegründeten Unternehmen ist, dass jeder Mitarbeiter einen Tag pro Woche an eigenen Projekten arbeiten darf (die natürlich im weitesten Sinne der Firma nutzen bringen werden). In dem Unternehmen gibt es darüber hinaus auch keine Hierarchien und keine "Karrierepfade", die es einzuschlagen gilt. So hat also nicht nur das hübsche, blonde Mädel auf dem Firmenprospekt mein Interesse geweckt...

Ach ja, wo wir gerade beim Thema sind: Das im vorletzten Eintrag beschriebene Vorstellungsgespräch hat mittlerweile in einem konkreten Vertragsangebot geendet. Das hat allerdings 2 Haken: Ich kann im Moment leider nicht im Rhein/Ruhr- sondern nur im Rhein/Main-Gebiet eingesetzt werden und zudem wollen die mir eine Kündigungsfrist von 6 Monaten aufbrummen. Letzteres ist mir erst vorhin beim genauen Durchlesen aufgefallen . Tja, dann werde ich wohl dieses WE noch ein paar Bewerbungen verfassen müssen....
15.6.07 22:28


Bochum TOTAL

Trotz des schlechten Wetters hat es uns gestern auf das laut EinsLive größte europäische Straßenfestival getrieben: Bochum TOTAL. Auf ingesamt vier Straßenbühnen in der Innenstadt verteilt, findet ein bunt gemischtes Musikprogramm statt, das in Kombination mit dem Kneipenviertel Bermuda-Dreieck gestern so an die 240.000 Besuch angezogen hat.
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich von den gestrigen Acts lediglich Tocotronic kannte. Da wir aber eh erst gegen 20:00 Uhr ankamen und ab 20:45 Uhr bereits auf jeder Bühne die letzte Band spielte, war das nicht weiter schlimm. Mit Tocotronic konnte eh keiner von uns wirklich etwas anfangen, also ging es dann auch schnell weiter zu Ring-Bühne, auf der "Das Ich" spielten. Letztere sind zwar auch nicht mein Fall, aber weil die schwarz gekleideten Gothic-Anhänger nett anzusehen waren, blieben wir ein wenig an der "schwarzen Bühne" stehen (oben Tocotronic, unten Das Ich):





Nachher zog es uns dann noch in eine der vielen Kneipen im Bermuda-Dreieck. Da noch ein wenig Platz auf unserer Holz-Bank war, setzten sich noch ein paar BWL-Studenten zu uns, die leider so was von Arroganz strotzten, dass mir noch immer schlecht ist. Es kommt wirklich selten vor, dass mir Menschen schon nach so kurzer Zeit derart auf den Geist gehen, dass ich schon nach ein paar Minuten erste Fluchtgedanken hege...
Vom schlechten Wetter haben wir zum Glück fast gar nichts mitbekommen . Wenn es mal wieder anfing zu regnen, standen wir entweder gerade unter dem Dach einer Crepes-Bude oder saßen unter einem der großen Schirme. So gesehen fiel das Festival (zumindest für uns nicht ) nicht wie vorher vermutet ins Wasser.
24.6.07 12:18


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