Lesenswerte Blogs:
avialle
barbiedoll
barceluna
calylith
essen-in-hamburg
hannasblog
indijenna
kesro
nummer9
So who´s that girl there
Viel passiert....

Ja, ja, wenn das mal nicht stimmt. Das Bloggen habe ich eigentlich nicht aufgegeben, aber in den letzten eineinhalb Monaten ist halt soviel passiert, dass ich entweder wirklich einfache keine Zeit gefunden habe oder profaner Weise einfach zu müde gewesen bin. Doch Schluß mit den Entschuldigungen. Es geht ans Eingemachte:
Zunächst einmal habe ich einen Job gefunden. Und damit fängt auch schon alles an. Bewerbungen habe ich mehrere geschrieben, entschieden habe ich mich nachher aber doch für die Firma, bei der ich schon als Student gearbeitet habe. Keine Probezeit in seinem ersten Festanstellungsvertrag zu haben ist schon ein schlagendes Argument . Doch das Berufsleben sollte laut diesem Vertrag erst am 01.10. beginnen. Die Betonung liegt dabei auf sollte...
Denn eines morgens klingelte ganz unverhofft mein Handy und mein zukünftiger Chef fragte, ob ich nicht schon Lust hätte am 01.09. anzufangen. Nun ja, da ja außer dem Abschlussvortrag an der Uni im September eh nicht viel geplant war (in den Urlaub fahren konnte ich ja wegen dem noch fehlenden Termin für den Vortrag leider nicht) und Geld nicht gerade im Überfluß vorhanden war, war das nicht die schlechteste Idee. Gesagt, getan, wurde mein Arbeitsvertrag einfach vordatiert.
Aber damit noch nicht genug. Der richtige Hammer kam erst kurz später. Das Projekt mit dem ich anfangen sollte, wird nicht etwa in Dortmund realisert, nein, es wird nicht einmal in Deutschland realisiert. Richtig gelesen: Mein Berufsleben beginnt mit einem Projekt im Ausland und zwar in Spanien, genauer gesagt in Barcelona. Was auf den ersten Blick verlockend klingt, hat aber auch seine Nachteile. Es sei an dieser Stelle nur erwähnt, dass es Montags morgens um 05:50 Uhr vom Düsseldorfer Flughafen losgeht und ich meistens erst wieder Donnerstags abends so gegen Mitternacht im Studentenwohnheim bin...
Und da wären wir gleich beim nächsten Punkt. Da ich ja jetzt quasi fertig bin mit dem Studieren, muss ich bis Ende März hier aus dem Wohnheim raus. Sonst wäre es ja auch kein Studentenwohnheim mehr. Aber ok, so langsam wird das aber auch mal Zeit. Daher habe ich die wenige Zeit, die ich im Moment am Wochenende habe, eher mit der Suche nach einer neuen Wohnung als mit Bloggen verbracht. Und so wie es aussieht, habe ich vielleicht heute endlich eine neue Wohnung gefunden:



Sieht doch ganz nett aus, oder etwa nicht? Ok, der Preis ist für Dortmunder Verhältnisse etwas höher, aber dafür hat man auch eine Tiefgarage für sein Auto . Ich habe bis morgen Zeit mich zu entscheiden, aber im Moment ist die Liste der Vorteile deutlich länger als die Liste der Nachteile.
Ach, ich könnte noch so viele weitere Sachen erzählen, aber dafür reichen die Zeilen hier einfach nicht aus. Werde mich aber bemühen, in den nächsten Wochen wieder regelmäßiger zu bloggen... Versprochen...
6.10.07 23:11


Habe ich morgen eine neue Wohnung?

Wie im letzten Eintrag erwähnt, gefiel mir die Wohnung, die ich mir letzten Samstag im Dortmunder Süden angeschaut habe, ja verdammt gut. Wie versprochen hat der Vermieter auch tatsächlich am Mittwoch angerufen und mich zur Regelung der Vertragssachen für morgen eingeladen. Um 12:00 Uhr werde ich also vor seiner Tür stehen und mir mal seinen Vorschlag von einem Mietvertrag ansehen.
Nach ca. dreimonatiger Suche könnte das Kapitel "neue Wohnung" dann morgen abgeschlossen werden. Ups, da schreibe ich doch glatt wieder "könnte". Das wundert mich jetzt selbst. Denn zum ersten Mal bin ich bei dieser Wohnung nach einer Woche Wartezeit immer noch begeistert. Muss aber gestehen, dass das in den letzten drei Monaten nicht immer so gewesen ist.
Was Wohnungen angeht, bin ich irgendwie leicht zu begeistern. Diese Begeisterung wird dann aber meist durch zusätzlich eingeholte Meinungen gedämpft, bis ich mir irgendwann selbst unsicher bin und dann letztendlich absage.
Bestes Beispiel war eine Wohnung in der Dortmunder Innenstadt, nahe der Märkischen Straße (eine der Hauptverkehrsadern der Stadt). Klar, war die Lage nicht die beste, aber dafür war die Wohnung mit dunklem(!) Laminat ausgelegt und die Vormieterin hätte die schöne weiße Ikea-Küche drin gelassen. Im dritten Stock gelegen gefiel mir die Wohnung wirklich gut, doch die Meinungen anderer waren da anders: "Was sind das denn für altmodische Heizungsverkleidungen da auf dem Foto?", "Direkt in der Innenstadt???.", usw.
Aber bei der morgigen Kandidatin ist ja alles anders: Sie liegt außerhalb (fast schon zu weit), liegt im Grünen, sie hat nen Balkon, eine Einbauküche die mitvermietet wird und ein weißes Bad. Und die 64 m^2 sind weder zu viel noch zu wenig. Außerdem wird der Flug geputzt und neben nem Fahrradkeller, einem Waschkeller und einem eigenen Kellerraum steht auch noch ein Parkhaus für die Bewohner zur Verfügung.
Tja, wenn das keine schlagenden Argumente sind....

PS: Apropos morgen... Als Nightwish-Fan werde ich mir morgen wohl auch deren neues Album holen. Bin mal gespannt wie die sich so ohne Tarja Turunen anhören. Ein erster Einblick ist ja schon einmal das Video zu Amaranth:



Noch bin ich nicht 100% überzeugt, aber je öfter ich die neue Stimme höre, umso besser gefällt sie mir....
12.10.07 23:25


Doch keine neue Wohnung

War ich im letzten Eintrag noch davon ausgegangen, dass ich dieses Wochenende schon eine neue Wohnung habe, sieht die Situation heute schon wieder ein wenig anders aus.
Da der Vermieter letzten Samstag die Hausordnung nicht dabei hatte, habe ich den Mietvertrag vorsichtshalber erst einmal nicht unterschrieben. Ok, man kann mich jetzt für paranoid halten, aber wenn es um eine Unterschrift unter einen Vertrag geht, für den man mindestens drei Monate lange eine Stange Geld auf den Tisch legen muss, dann bin ich halt ein wenig vorsichtig.
Und wie sich herausstellte, umfasst die von der Mieterschaft aufgestellte Hausordnung, die mir der Vermieter im Laufe der letzten Woche zugesandt hat, tatsächlich sieben DIN-A-4-Seiten in kleiner Schrift. Und da wird einem so gut wie alles vorgeschrieben, selbst in welcher Höhe man wieviel Wäsche auf den Balkon hängen darf und welche Pflanzen man auf den Balkon stellen darf und welche nicht. Ach ja, für mich persönlich nicht ganz so wichtig, aber es sei noch Stelle erwähnt, dass die Hausordnung Kindern das Spielen auf dem großen Grundstück grundsätzlich verbietet.
Und da die gesamten sieben Seiten in diesem Stil verfasst sind, überlege ich im Moment immer noch, ob ich den unterschriebenen Vertrag auch tatsächlich zurückschicke. Nicht das mich diese ganzen Regeln zu sehr einschränken, aber einfach vom Prinzip her muss ja nicht alles bis ins letzte Detail festgelegt werden. Wer weiß was in Zukunft noch alles geregelt wird (die Ordnung stammt in ihrer ersten Fassung erst von Anfang des Jahres). Typisch deutsch, oder etwa nicht?

Ansonsten ist noch zu sagen, dass mir das neue Nightwish-Album derart gut gefällt, dass ich seit letzten Samstag quasi nichts anderes mehr gehört habe. Ob auf dem MP3-Player, im Auto oder am PC, immer lief "Dark Passion Plays". Und weil die neue Nightwish-Single "Bye bye beautiful" genauso gut wie der Rest des Albums ist, sei an dieser Stelle noch das zugehörige Video verlinkt:



21.10.07 18:29


Der Start ins Berufsleben

Wie bereits erwähnt, stehe ich ja schon seit Anfang September mit beiden Füßen mitten im Berufsleben. Und der Start hätte nich viel härter kommen können. Hatte ich Ende August noch auf einen lockeren Start gehofft, so nach dem Motto, schauen wir mal was da so kommt, sollte sich schnell zeigen, dass mich sofort die volle Bandbreite erwartete.
Hatte ich die letzten sechs Monate vorher noch jeden Tag alleine am Schreibtisch gesessen, programmiert und die schriftliche Ausarbeitung verfassst, galt es sich Anfang September drastisch umzustellen. Neben dem neuen Umfeld (neues Projekt = neue Arbeitskollegen) galt es auch sich in das Team zu integrieren und seinen Platz in diesem zu finden. Wie mir letzte Woche zu Ohren kam, ist mein derzeitiger Projektleiter jemand, der sich seine Leute ganz genau anschaut und diese ggf. auch wieder zurückschickt.
Dann sollte mein erster Einsatzort auch nicht das beschauliche Dortmund sein, sondern statt dessen die Weltmetropole Barcelona. Auch das erfordert an dieser Stelle wieder eine drastische Umstellung, denn schließlich ist man nach acht Stunden Arbeit nicht wieder in seinen heimischen Räumen sondern allein in einem Hotelzimmer. Klar, die Arbeitskollegen sind alle nett und es findet sich immer jemand mit dem man noch eine Runden joggen oder was essen gehen kann. Aber es bleibt halt doch was anderes, auch wenn das Hotel nicht das schlechteste ist (siehe Bild).
Hinzu kommt natürlich noch die Tatsache, dass das Arbeitsleben jetzt kein Studenten-Projekt mehr ist, bei dem es um irgendwelche theoretischen Ideen geht, sondern hier ist man zu 100% Prozent in der Realität angekommen und alles was man tut hat seine Konsequenzen.
Hinzu kommt natürlich noch der nahtlose Übergang von der Diplomarbeit ins Berufsleben. Vielleicht war es nicht die schlaueste Idee, knappe zwei Wochen nach der Abgabe der schriftlichen Arbeit direkt wieder mit 100% loszulegen. Aber daran lässt sich im Moment nicht viel ändern. Vielleicht mache es ja auch wie einer meiner jetzigen Arbeitskollegen: 1 Jahr arbeiten gehen und dann mit Hilfe des gesparten Geldes ein halbes Jahr um die Welt reisen.
Am Ende der Woche bin ich jedenfalls im Moment dann immer so k.o., dass ich Samstags morgens schon einmal bis 12:00 Uhr schlafe. Aber ich will mich ja nicht beschweren, denn wie mein Abteilungsleiter letzten Freitag sagte: "An so was wächst man."
Bleibt nur zu hoffen, dass man in die richtige Richtung wächst...
28.10.07 11:41


POWERED BY PUBLICONS.DE
Gratis bloggen bei
myblog.de

eXTReMe Tracker