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So who´s that girl there
Nun doch eine neue Wohnung

Langsam wurde es ja auch Zeit, denn am 31.03. muss ich hier aus dem Studentenwohnheim raus. Und bis letzten Freitag hatte ich immer noch keine neue Bleibe gefunden.
Der Grund dafür waren die ständig steigenden Anforderungen an die neue Wohnung. Denn je mehr Wohnungen man gesehen hat, umso klarer und damit irgendwie auch unrealistischer werden die Kriterien die eine neue Wohnung so erfüllen muss:

  • sie soll weder zu klein noch für einen alleine zu groß sein

  • sie sollte gut geschnitten sein, so dass alle Möblierungswünsche, wie etwa ein extra großer Schreibtisch, berücksichtigt werden können

  • am besten nicht direkt in der Innenstadt aber auch nicht zu weit außerhalb gelegen

  • gute Anbindung an den Nahverkehr und gleichzeitig auto-technisch gut gelegen

  • am besten sind alle Wohnräume mit Laminat oder Parkett ausgelegt, Bad und Küche weiß gefliest

  • alle Fenster haben Rolladen

  • ein Balkon in Südrichtung, auf den die Nachbarn nicht direkt draufgucken können wäre ja auch nicht schlecht

  • ach ja wo wir gerade beim Thema Nachbarn sind: die sollten auch umgänglich sein, die Hausordnung nicht zu streng gestaltet

  • Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe

  • und natürlich auch ein Wald zum gelegentlichen Joggen

  • und....


Wie man schnell merkt, lässt sich diese Liste beliebig erweitern. Und je länger die Liste desto unwahrscheinlicher, dass sich etwas passendes findet.
Nach monatelanger Suche sieht man dann irgendwann ein, dass es ohne einen Kompromiss kaum geht. Zumindest wenn die Möglichkeit sich selbst eine kleine Villa ins Grüne zu setzen, aus finanzieller Sicher erst einmal ausgeschlossen werden muss .
Also hab ich mich schlussendlich für eine kleine aber feine Dachgeschoßwohnung im Dortmunder Süden entschieden. Die schöne Raumaufteilung, der Balkon mit Blick ins Grüne und die Einbauküche waren nur ein paar der Argumente für die neue Wohnung:



Ab dem 01.02.08 kann ich dort wohnen, wobei der Vormieter die Wohnung wohl schon zum 20.01. geräumt haben wird. Jetzt gilt es also sich erste Gedanken über die Möblierung zu machen. Denn das Repertoire an Möbelstücken die ich mein Eigen nennen kann, ist noch ziemlich klein. Viel passt halt in die 22 Quadratmeter hier nicht rein .

Ach ja, einen wesentlichen Vorteil wird die neue Wohnung auf jeden Fall mit sich bringen: Man hört (hoffentlich) nicht mehr so viel von seinen Nachbarn. Warum ich das erwähne? Nun ja, hier im Wohnheim hört man gelengtlich, wenn die Nachbarin zur rechten im Bad ist oder sich was zu Essen macht. So wie ich sie höre, wird auch sie mich hören. Und weil ich im Moment ja immer recht früh montags Morgens raus muss, mache ich mich mit Sicherheit bei ihr nicht beliebt. Und genau das wird wohl auch der Grund dafür gewesen sein, warum sie heute morgen um 6:00 Uhr als sie nach Hause gekommen ist erst einmal bei extrem lauter Musik geduscht hat und dabei tausende Sachen hat in die Duschwanne fallen lassen und mir damit bis ca. 7:30 Uhr den Schlaf geraubt hat. Mich beschäftigt gerade die Frage, ob das alles nur Zufall gewesen ist oder ob es sich um einen planten Racheakt für meine frühmorgendlichen Badezimmer-Sessions handelt?
Wie auch immer, morgen früh werde ich versuchen noch ein wenig leiser zu sein...
2.12.07 14:33


Room Arranging

Nachdem also der Mietvertrag unterschrieben ist, geht es jetzt an die Platzierung der vorhandenen und teils noch nicht vorhandenen Möbel in den einzelnen Zimmern. Mit Hilfe des vom Vermieter bereitgestellten Grundrisses lässt sich dies leicht am Rechner bewerkstelligen. Helfen tut mir dabei das Tool "Room Arranger". Und so sieht dann z.B. ein Plan für das Schlafzimmer aus:



Vorhanden sind im Moment bereits der ziemlich große Schreibtisch (160cm x 80cm) sowie der Gitarrenverstärker links hinten in der Ecke. Ja, richtig gelesen. Der steht zwar aufgrund von Platzmangel im Moment noch bei meinen Eltern unter dem Dachboden, aber weil ich schon seit Monaten wieder Lust habe ein wenig E-Gitarre zu spielen, muss für ihn schon jetzt ein Platz in der neuen Wohnung gesichert werden. Weil Kleiderschrank und Bett durch etwas neues ersetzt werden sollen, geht es also im wesentlichen um das Ausprobieren, wie groß diese Möbelstücke sein dürfen.
Zuerst sprach ja alles für ein Komplett-Schlafzimmer, wie es sie in allen großen Möbelhäusern zu kaufen gibt. Der Versuch den großen Schreibtisch zusammen mit einem Doppelbett in das Zimmer zu stellen, ist mir bis dato jedoch nicht vernünftig gelungen. Jetzt hab ich entweder die Option den Schreibtisch zu verkaufen und durch eine kleinere Variante zu ersetzen (nein, das vollständige Abschaffen kommt nicht in Frage ) oder auf ein kleineres Bett umzusteigen...
Vielleicht macht es dann doch mehr Sinn beides einzeln zusammenzustellen? Interessant finde ich ja die Lösung, keinen Kleiderschrank, sondern einfach ein "Kleideraufbewahrungssystem" wie dieses hier zu verwenden:



So wird das Schlafzimmer dann zum begehbaren Kleiderschrank. Man hat immer einen schönen Überblick über alles. Nur wie sieht es staubtechnisch mit so einer Lösung aus...?
Wie man sieht, kann man so stundenlang vor Katalogen und Grundrissen sitzen und sich Gedanken machen... Es bleibt also spannend...
9.12.07 17:17


Es weihnachtet sehr...

Zumindest in der Werbung und in den Geschäften in der Innenstadt. Wie fast jedes Jahr dauert es fast bis Weihnachten, bis sich bei mir erste weihnachtliche Gefühle regen. Noch habe ich kaum Geschenke eingekauft, geschweige denn weihnachtliches Gebäck wie einen Stollen. Auch wenn ich schon das ein oder andere Advents-Kaffeetrinken hinter mir habe, muss ich immer noch überlegen, wie viele Wochen es denn noch bis Weihnachten sind. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch sehr genau, dass ich nur noch die kommende Woche arbeiten muss, um dann das erste Mal in den Genuss eines richtigen Urlaubs zu kommen. 2 Wochen frei mit Hilfe einer handvoll Urlaubstage...
Aber vielleicht ändert sich das ganz ja, wenn ich nur ein wenig mehr weihnachtliche Musik hören würde. Wie z.B. diese Cover-Version hier von DEM Weihnachts-Klassiker schlechthin:



Nichts gegen das Original. Wenn ich im Kaufhaus das erstemal im Jahr wieder WHAM! höre, dann finde ich den Song gar nicht so schlecht, aber beim zig-hundersten hören hängt er einem dann doch so was von zum Hals raus, dass die Version von Cascada da richtig erfrischend wirkt.
Und wer nicht so auf "Tanz"-Musik aus der Konserve steht, dem sei das Weihnachts-Album der toten Hosen empfohlen, welches bei mir zur Weihnachts-Zeit rauf und runter läuft:


16.12.07 14:07


Meine erste AU

Tja, da nähern sich die Feiertage schneller als man denkt und genau dann erwischt es einen. Angefangen hat es schon letzten Mittwoch. Im Laufe des Tages fühlte ich mich quasi im Stundetakt schlechter, begleitet von ständigem Husten und einer laufenden Nase. Noch sah alles nach einer kleinen Erkältung aus. Als ich dann allerdings abends Fieber gemessen hatte, war klar, dass 28,6 Grad Körpertemperatur nicht zu unterschätzen sind. Den Donnerstag habe ich mich dann noch ganz normal durch den Alltag gequält, aber die regelmäßigen "Schüttelfrost"-Anfälle waren ein untrügliches Zeichen, dass das Fieber nicht auf dem Rückzug war.
Also ging Freitag morgen kein Weg an einen Besuch beim HNO-Arzt vorbei. Nachdem ich der HNO-Ärztin alle meine Leiden (Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Husten, laufende Nase) aufgezählt hatte, war schnell klar, dass sie etwas tiefer in den Medikamten-Schrank greifen muss, um mich schnell wieder fit zu kriegen. Neben Antibiotika, wow sind das große Pillen , bekam ich auch noch Schmerz- und fiebersenkende Mittelchen verpasst. Das volle Programm also. Nicht zu vergessen natürlich die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bis Ende nächster Woche. Nun gut, eigentlich habe ich mir die ganze nächste Woche frei genommen. Aber wie ich erfahren habe, werden Krankheitstage vom Urlaub abgezogen, so dass ich wohl noch ein paar Tage mehr Urlaub aus diesem Jahr mit ins nächste retten kann...
Na ja, wie dem auch sei, gestern hab ich es dann nicht mehr zu viel gebracht. Direkt nach dem Artzbesuch hab ich mich wieder ins Bett gelegt, und bin dort auch, bis auf die 2 kurzen Mahlzeiten zwischendurch, bis heute morgen liegen geblieben .
Das Fieber war heute morgen dank der Medikamente zwar fast schon wieder weg, aber noch bin ich nicht aus dem Gröbsten raus. Und das schlimmste an der ganzen Geschichte: Ich habe immer noch nicht alle Weihnachtsgeschenke beisammen. So muss ich also wohl oder übel Montag morgen noch einmal los und ein paar Besorgungen machen. Bleibt zu hoffen, dass ich mich dann wieder fit genug dafür fühle...
22.12.07 15:35


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