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oder: Wenn Kindheitsträume wahr werden...

Zuerst wünsche ich natürlich erst einmal allen Lesern dieses Blogs ein frohes neues Jahr und hoffe ihr seid gut "reingekommen". Ich jedenfalls hatte Silvester und die Tage davor meinen Spaß, denn schließlich habe ich den Wechsel ins neue Jahr in der Nähe von Paris, genauer gesagt im Disneyland-Ressort Paris verbracht.
Los ging es schon am frühen Samstag Morgen mit einem Dortmunder Reisebus-Unternehmen. Die holten uns am Dortmunder Busbahnhof ab und fuhren uns dann mehr oder weniger schnurstracks in den Pariser Osten, wo wir in einem der vielen Hotels innerhalbs des Disneyland-Ressort untergebracht waren. Was man nämlich wissen muss ist, dass es neben dem eigentlichen Disneyland-Park im Ressort noch einen weiteren Freizeitpark, den Walt Disney Studio Park, sowie das "Disney Village" mit vielen Restaurants/Fressbuden und Shops gibt. Und drumherum sind etliche Hotels gebaut, wobei jedes dieser Hotels nach einem bestimmten Thema aufgebaut ist. Unser Holiday Inn-Hotel widmete sich ganz dem Thema Zirkus, was bedeutete dass das gesamte Interieur entsprechend gestaltet war.
Nachdem wir also Samstags spät nachmittags im Ressort angekommen waren, ging es erst einmal ins Village und dort in eines der vielen Restaurants. Ok, die Preise sind happig, unter 25,- EUR gibt es dort keine warme Mahlzeit, aber wenn man schon einmal dort ist, kann man sich das ja mal leisten.
Sonntag und Montag waren dann die beiden Freizeit-Parks angesagt, denn schließlich hatte der Reiseveranstalter Tages-Tickets für die beiden Parks für jeweils beide Tage organisiert. Und das hatte sich nun wirklich gelohnt. Gerade der eigentliche Disneyland-Park ist so detailreich aufgebaut, dass man wirklich an jeder Ecke stehenbleiben bleibt und staunt was die sich dort alles zusammengebaut haben:



Und abends ist dann alles hell erleuchtet, denn im Disneyland trägt alles eine Glühbirne, was auch nur irgendwie eine Glühbirne tragen kann. Es blinkt und blitzt dann an jeder Ecke, dass selbst der abendliche Besuch um Park zum Erlebnis wird.



So gesehen ist das Disneyland, mal abgesehen von den ganzen Fahrgeschäften, wirklich einen Besuch wert. Und dann gibt es natürlich noch Shows und Paraden mit den ganzen Disney-Figuren. Und natürlich an jeder Ecke einen Merchandise-Shop, in dem man vom Schlafanzug für Kleinkinder bis hin zum "Star Wars"-Laserschwert einfach alles kaufen kann, was auch nur im entferntesten etwas mit einer Walt Disney-Produktion zu tun hat. Und was man natürlich nicht zu glauben vermag ist, dass es dort im Disneyland selbst um den Jahreswechsel so voll ist, dass man an vielen Fahrgeschäften mindestens an die 60 Minuten Wartezeit verbringt. So wird das Schlange-Stehen dann zur alltäglichen Gewohnheit.
So vergingen also die beiden Tage wie im Flug und damit war dann Montag Abend nicht nur der letzte Tag der Reise, sondern auch der letzte Tag im Jahr erreicht. Und so geschah es also, dass ich dieses Jahr den Countdown ins neues Jahr auf französisch ("trois deux un") gezählt habe, bevor das berühmte Feuerwerk hinter dem Dornröschen-Schloß begann:



Gestern ging es dann nach einer kurzen Bustour durch Paris wieder Richtung Heimat zurück. Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich diese Silvesterreise wirklich gelohnt hat und das Disneyland nicht nur eine Attraktion für Kinder, sondern, um die Werbebroschüre zu zitieren, auch für "Junggebliebene" ist. Und das nicht nur wegen all der schönen Fahrgeschäfte*...

*denn neben dem neuen Free-Fall-Tower gibt es Achterbahnen im Dunkeln und Achterbahnen bei denen man aus dem Stand in der Ebene sofort in den Looping beschleunigt wird und und und...
2.1.08 12:23


I welcome you to my presentation

Manchmal kommt es dicke. Aber manchmal kommt es auch richtig dicke. Und letzteres passierte diese Woche.
Zuerst einmal war es mein erster Arbeitstag in diesem Jahr. Nach zwei Wochen Urlaub ist das ja im Allgemeinen schon hart genug. Und das ich dann auch noch um 4:00 Uhr morgens aufstehen muss um pünktlich um 10:00 Uhr an meinem Arbeitsplatz zu sitzen kommt noch einmal oben drauf. Aber das meine ich hier gar nicht. Denn wenn man denkt, es könne nicht noch viel härter kommen, dann hat man sich getäuscht.
Denn um 9:30 Uhr bekam ich eine SMS von meiner Mailbox. Mein Projektleiter hatte mir etwas aufs „Band“ gesprochen. Und das was er sagte, sorgte dann doch dafür, dass mir für einen kleinen Moment die Spucke wegblieb: „Hallo Martin. Erst einmal ein frohes Neues. Volker* hat sich gerade krank gemeldet. Er wollte diese Woche den spanischen IT-Leuten eine dreitägige Schulung über UML geben. Wenn du in Barcelona ankommst, kannst du dich dann bitte mit Anja* zusammensetzen und das ganze für ihn übernehmen. Ich werde heute etwas später kommen. Da fängt das neue Jahr ja schon wieder gut an.“
Tja, was jetzt? Plötzlich todkrank umfallen? So tun als könnte man auf gar keinen Fall so etwas übernehmen? So tun als ob man plötzlich alles was man jemals gelernt hat einfach vergessen hat? Einfach wegrennen? Oder doch allen Mut zusammenfassen und sich durchbeißen?
Ich jedenfalls hab mich für letzteres entschieden. Zum Glück fand die erste Schulung erst am Dienstag morgen um 9:00 Uhr statt. Bis dahin war ja noch genügend Zeit um sich die Folien, die uns der erkrankte Kollege zum Glück zur Verfügung stellte, durchzugehen und ein paar Übungsblätter auszuarbeiten.
Nachdem ich dann in der Nacht von Montag auf Dienstag überraschenderweise den Umständen nach relativ gut geschlafen hatte, stand ich dann Dienstag morgen so gegen 11:00 Uhr, ich war zum Glück nicht der erste, vor ca. 30 spanischen IT-Leuten und sagte „I welcome you to my presentation about UML state machine diagrams. My name is ...“. Meine erste Präsentation auf Englisch.
Eine halbe Stunde später und ca. tausend ausgesprochene englische Wörter später war dann alles endlich vorbei. Zumindest für den ersten Tag.
Gelernt habe ich, dass ich während meiner Präsentation meine linke Hand die ganze Zeit in der Tasche hatte. Und so was sollte man ja eigentlich nicht tun. Immer schön mit den Händen agieren oder so... Aber immerhin, die Arbeitskollegin mit der ich die Schulung zusammen machen musste meinte nachher ich solle doch Lehrer werden.
So wie es sich anhört, wird Volker* nächste Woche wieder dabei sein, aber ob der Kelch für die 2. Session dann an mir vorbei gehen wird ist fraglich...

*die Namen wurden aus Gründen des Personenschutzes verändert
11.1.08 18:50


Wow, was für eine Woche

Die letzte Woche hatte es in sich. Eigentlich bräuchte ich jetzt erst einmal eine Woche Urlaub... Aber eins nach dem anderen:
Die Arbeitswoche war anstrengend und stressig weil ich wie letzte Woche wieder Schulungen in Englisch geben musste. Ich hatte es ja schon im letzten Eintrag geahnt. Also musste ich mich Dienstag, Mittwoch und Donnerstag insgesamt 4 mal (Mittwoch vormittags und nachmittas noch einmal) vor Publikum stellen und meine Präsentation zum besten geben.
Freitag schien dann zunächst eher ein ruhigerer Tag zu werden. Bis um ca. 11:00 Uhr mein Handy klingelte. Zu meiner Überraschung war es der Betreuer meiner Diplomarbeit, der mich sprechen wollte. Es ging, und jetzt kommt es mal wieder dicke, um eine zu besetzende Stelle an seinem Lehrstuhl. Er hätte ja gerne mich als Doktorand für diese Stelle und hätte deswegen schon mit dem Professor des Lehrstuhls gesprochen. Wow, das saß. Nicht schlecht. Das folgende Hochgefühl hielt dann auch den Rest des Tages an. Verstärkt wurdes es dann noch durch eine abendlich Kneipentour mit ehemaligen Arbeitskollegen.
Samstag Früh-Nachmittag so gegen 3 Uhr ging es dann emotional ordentlich weiter. Es klingelte mal wieder mein Handy. Eigentlich war ich gerade am Überlegen was ich denn so mit dem freien Samstag Nachmittag anstellen möchte, aber mein neuer Vermieter beendete diese Überlegungen abrupt. Denn er war gerade in meiner neuen Wohnung und hatte diese schon vom Vormieter übergeben bekommen. Ob ich denn nicht mal spontan vorbei kommen könnte und die Wohnung übernehmen könnte, 2 Wochen vor Beginn des Mietvertrages. 10 Minuten später saß ich im Auto, 25 Minuten später stand ich schon in meiner neuen Wohnung und vielleicht 1 Stunde später hatte ich Übergabeprotokoll und die Schlüssel für meine neue Wohnung in den Händen.
Aber der Tag war ja noch nicht zu Ende. Abends hatte ein Freund zum Bowlen geladen. Die Bowling-Halle veranstaltete samstag Abends "Disco-Bowlen". Also habe ich bei lauter Disko-Musik ein paar Kugeln mehr oder weniger gekonnt in die vollen gekegelt ähh geschoben. Bemerkenswert ist aber ist nicht so das Bowlen als vielmehr eine neue Bekanntschaft, mit der ich nachher noch bis zum Rauswurf in der gegenüberliegenden Cocktail-Bar saß und die mir auf meine indiskrete Frage nach ihrer Telefonnummer eine ehrliche Antwort gab.
Heute habe ich dann schon mal mit dem Streichen meiner neuen Wohnung angefangen. Der leichte Gelbton im Schlafzimmer mussten einem satten weiß weichen.
So, jetzt bin ich emotional erst einmal so was von erschöpft. Ich denke jetzt besser noch nicht dran, dass ich morgen um 4 Uhr aus dem Bett muss und eine neue Woche beginnt...
20.1.08 21:53


I am legend

Ja, jetzt bin ich mindestens der zweite, der hier einen Eintrag nach dem gleichnamigen Film aus dem aktuellen Kinoprogramm benennt. Aber im Gegensatz zu vielen anderen habe ich den Film diese Woche sogar zweimal im Kino gesehen. Und das kam so: Am Dienstag abend wollten zwei Arbeitskollegen in Barcelona ins Kino gehen und fragten ob ich nicht mitkommen will. Auf dem Programmplan stand "I am legend" in englischer Originalfassung mit spanischem Untertitel.
Und ich muss sagen, dass der Film meine Erwartungen übertroffen hat. Ok, das liegt vielleicht auch daran, dass ich nicht viel erwartet hatte . Was erwartet man schon so an Spannung wenn einer alleine durch das verlassene New York zieht? Immerhin hatte ich ja "Cast Away" mit Tom Hanks gesehen und erwartete ähnliches. Aber spannend war der Film, dass muss man ihm lassen. Auch wenn es nachher typisch Hollywood-Film-mäßig ausging...
Freitag Abend hatte ich dann die Gelegenheit den Film noch ein zweites Mal, jetzt aber wieder in der Heimat und damit natürlich in deutscher Sprache, zu sehen. Warum noch einmal? Nun ja, einer netten weiblichen Begleitung kann man so schlecht einen Wunsch abschlagen. Zumal wenn sie der eigentliche Grund für den Kinobesuch war und damit der Film und dessen Inhalt zur Nebensache werden...
Samstag und heute bin ich dann selber zur Legende im Malerhandwerk geworden. Jetzt ist fast die ganze neue Wohnung weiß gestrichen. Nur das Bad, aber das ist zum Glück nicht so groß, und eine Wand im Wohnzimmer fehlen noch. Aber das sollte am kommenden Wochenende locker schaffbar sein. Bin mal gespannt welche Muskeln mich morgen früh an das wochenendliche Streichen erinnern....
27.1.08 21:58


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