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Wieder zurück aus den Staaten

Habe ich vor 3 Wochen noch jeden Tag voller Spannung und Aufregung auf den Countdown geguckt, der mit die Tage und Stunden bis zum Abflug in den Urlaub gezählt hat, ist das jetzt leider schon wieder alles Vergangenheit. Aber es war eine schöne Vergangenheit, an die ich mich sicherlich noch in Jahren gut erinnern kann.
Am 19.06. ging es ja über Paris mit dem Flugzeug nach San Francisco, wo ich 11 Nächte in einem Hostel übernachtet habe und mir in den Wachstunden dazwischen die Stadt angesehen habe. Und ich muss sagen, die Zeit war kein bisschen zu lang gewählt. In San Francisco gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass man es dort ohne Probleme 2 Wochen oder länger aushält. Neben den bekanntesten Sightseeings wie der Golden Gate Bridge, der Transamerica-Pryamide und den Cable Cars, gibt es noch unzählige weitere Sehenswürdigkeiten. Neben dem Coit-Tower und Alcatraz gibt es noch zig Museen, von denen ich dem Museum for Modern Art (MoMa), dem Exploratorium, einem Museum für Naturwissenschaften, als auch dem de Young-Museum einen Besucht abgestattet habe. Und natürlich kann man sich von San Francisco aus auch noch Berkeley, die berühmte Universitätsstadt, als auch Oakland, die Heimatstadt von Jack London, ansehen.
Schließlich ging es dann noch mit einem "kleinen" Mietwagen über die Route 1 nach Los Angeles. Klein steht in diesem Fall in Anführungszeichen, weil bei den Amis ja eh alles immer super-sized ist, d.h. den kleinsten Wagen den sie dort vermieten, ist ein 5-türiger Chevrolet mit einem V6-Motor der bei uns mal locker als gehobene Mittelklasse durchgehen würde. Nun ja, aufgrund von Bränden konnten wir den schönsten Abschnitt der Route 1, nämlich das Gebiet um Big Sur leider nicht sehen. Statt dessen hieß es an einer Polizei-Sperre wenden und den Weg bis zur letzten Stadt wieder zurück fahren. So gingen die 3 Tage für die Fahrt von SF nach LA auch ziemlich schnell rum, und siehe da, wie das im Urlaub immer so ist, war der Tag des Abschieds auch schon wieder gekommen. So ging es dann am Donnerstag mit einer Boeing 777 von LA aus über Paris wieder zurück nach Düsseldorf.
Geblieben sind zig Erinnerungskäufe, von einer Berkeley-Tasse über nen SF-Kaputenpulli bis hin zu einem kalifornischen Nummernschild, als auch über 1300 Fotos, die es jetzt zu sichten gilt...
6.7.08 13:22


Es ist mal wieder so weit: Die Steuererklärung

Nun ja, als Student habe ich hin und wieder eine Steuererklärung gemacht. Macht ja auch Sinn, wenn man nicht das ganze Jahr über gearbeitet hat, denn nach unserem Steuersystem, oder zumindest dem Teil davon, den ich glaube verstanden zu haben, werden die Steuern ja eigentlich auf das Jahreseinkommen berechnet. Und weil man das Gehalt nun mal nicht jährlich sondern monatlich bekommt, zahlt man pro Monat halt soviel, als würde man das ganze liebe Jahr über immer gleich viel bekommen. Stimmt zum Glück in den meisten Fällen ja auch.
Nur als Student oder Berufsanfänger natürlich nicht so ganz. Es sei denn, man fängt zum 01.01. an. Das dürfte aber wohl eher nur ca. 1/12 aller Berufsanfänger treffen. Egal, da ich jedenfalls zum 01.09. letzten Jahres angefangen habe zu arbeiten und damit Steuern zu zahlen, lohnt es sich hoffentlich den Jahresverdienst und damit die Steuern neu zu berechnen. Leider muss man sich dafür aber durch so komisch grüne Formulare kämpfen, auf denen Felder mit Beschriftungen wie "Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht mit Laufzeitbeginn und erster Beitragszahlung vor dem 1.1.2005 (auch steuerpflichtige Beiträge zur Versorgungs- und Pensionskasse)" stehen. Glücklicherweise gibt es heutzutage Steuerprogramme, die einem beim Ausfüllen helfen sollen. Aber die Flut an Informationen und Tipps die man dort bekommt, trägt teilweise mehr zur Verwirrung bei, als dass sie Klarheit schafft. Egal, wenn das Finanzamt mir tatsächlich den Betrag überweist, den mir die Software ausgerechnet hat, dann hat sich das Belege zusammentragen und rumrechnen wohl gelohnt....
14.7.08 18:48


Wenn der Keller voll läuft...

Als ich gestern Nachmittag aus der Innenstadt nach Hause fuhr, ahnte ich noch nicht, was mich dort erwarten würde. Denn als ich ins Auto stieg, war es noch trocken und heiß. Es lag zwar schon den ganzen Tag über so eine Schwüle in der Luft, aber was sich dort in aller Ruhe zusammenbraute, überstieg wohl die Vorstellungskraft vieler. So fuhr ich also seelenruhig nach Hause, als es mit einem mal zu schütten begann. Mitten auf der Bundesstraße half selbst die schnellste Scheibenwischer-Einstellung nur noch wenig, um den herunterfallenden Regen abzuwischen. Viele fuhren auf den Seitenstreifen und blieben dort mit Warnblinker stehen. Ich traute mich noch bis hinter die Ausfahrt, an der ich eh raus musste, doch schon kurz vorher kündigte sich das Unheil an. Erst vereinzelt, dann wie das reinste Trommelkonzert, fielen dicke Hagelkörner auf das Auto. Von weiterfahren war jetzt keine Rede mehr. Wie ich auch, fuhren fast alle auf den Seitenstreifen und warteten den ersten Hagelschauer ab.
Als dieser vorbei war, sah es aus wie nach einem Wintereinbruch: Die Straße weiß vor Hagel, dazwischen die vom Hagel abgeschlagenen Äste und Blätter.
Endlich in unserer Straße angekommen, musste ich sehen, wie die Garage neben unserem Hauseingang, zum Glück nicht meine , bereits voll gelaufen war. Schnell rannte ich hoch zu meiner Wohnung, aber dort war zum Glück alles beim alten. Das galt aber leider nicht für den Keller, denn als ich dort die ersten Schritte im Dunkeln ging, machte es *platsch*, *platsch*...
Hier stand das Wasser schon über 5cm hoch. Die alten Möbel in meinem Keller, die dummerweise alle auf dem Boden standen, waren jetzt natürlich schon hin. Viel schlimmer traf es aber die Nachbarn, die ihre Wohnung im Sou-Terrain hatten. Dort stand das Wasser auch schon überall 5cm hoch.
Den Rest des Abends verbrachten wir alle also damit, Möbel zu schleppen und Teppiche aus der Wohnung rauszutragen. Die gerufene Feuerwehr hatte erst morgens um 6:30 Uhr Zeit mal vorbei zu schauen. Da waren aber die grössten Wassermengen schon wieder abgeleitet.
Heute morgen hieß es dann noch die Reste aufzuräumen. Aber eins muss man lassen: Nach der Aktion von heute morgen ist mein Keller so sauber und aufgeräumt wie noch nie zuvor..
27.7.08 16:50


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