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Eine Nacht in Zürich im Hilton

Letzte Woche musste ich beruflich nach Nizza fliegen (Projekttreffen ). Weil ich die beiden Flüge recht spät gebucht hatte, gab es leider keine Direktverbindung mehr von Düsseldorf aus. Das hieß also sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückflug einen Zwischenstop in Zürich einzulegen.
Beim Hinflug gab es schon Probleme mit meinem Gepäck, weil ich tags zuvor online eingecheckt hatte, das aber aus technischen Gründen nur für den zweiten Flug. Deswegen war dann mein Gepäch zwar in Zürich angekommen, aber dort nicht im Gepäckverwaltungssystem eingetragen. Hätte ich am Abflug-Gate nicht noch mal nachgefragt, wäre das Gepäck doch glatt in Zürich geblieben...
Schlimmer kam es dann allerdings auf dem Rückflug am Donnerstag. Zunächst hatte erst einmal der Flug von Nizza nach Zürich über eine Stunden Verspätung. In Nizza versicherte mir das Bodenpersonal allerdings, ich bräuchte mir wegen dem Anschlussflug keine Sorgen zu machen. Dass diese schnelle Aussage ganz ohne Nachfrage und ohne einen Moment zu überlegen kam, machte mich schon stutzig. Kunden-Psychologie vermute ich jetzt mal. In Zürich angekommen, war dann natürlich die Maschine nach Düsseldorf schon auf dem Weg. Also hieß es erst einmal in der langen Schlange vor dem Transfer Desk anstehen. Dort gab es dann nach über einer weiteren Stunden Warterei die Nachricht, dass heute abend keine weitere Maschine mehr nach Düsseldorf geht. Man habe mich aber für den nächsten morgen um 7:25 Uhr nach Düsseldorf eingebucht. Und für die Nacht dürfte ich im lokalen Hilton übernachten. Inklusive eines 20,- CHF-Gutscheins für ein Abendessen.



Ok, das klang doch schon mal ganz gut.
Und über das Hilton in Zürich kann ich mich wirklich nicht beschweren. Bei Kerzenschein und Live-Musik (ein älterer Herr spielte klassische Lieder am Piano) gab es All-You-Can-Eat vom Buffet. Auch meine "Executive Suite" war nicht übel. Nur die Paris habe ich leider nicht gesehen.
Übel war dann aber meine Abflugszeit am nächsten Morgen. Will man um 7:25 Uhr schon in der Maschine sitzen, heißt das natürlich spätestens um 5:00 Uhr aufzustehen und sich Richtung Flughafen zu bewegen.
Der Rückflug am Morgen hat dann aber zum Glück ohne Probleme geklappt. Und so saß ich dann halbwegs pünktlich wieder um 10 Uhr im Büro...
2.11.08 11:52


Die Neue von den Hosen

Ja, das waren noch Zeiten als ich direkt nach der Schule mit dem Fahrrad in den nächst gelegenen Media Markt gefahren bin, um mir ein neues Album von einer meiner Lieblingsbands zu kaufen. Ich kann mich noch so gut erinnern, wie ich mit meinem ersten selbst gekauften Hosen-Album "Kauf mich!" vor dem Geschäft stand und mich riesig auf das Erst-Hören freute.
Seit 1993 sind viele Jahre ins Land gezogen, aber einiges hat sich trotzdem nicht geändert: Gestern nach der Arbeit bin ich schnurstracks zum nächsten Saturn-Markt gefahren, um mir die Neue von den Hosen zu kaufen. Und weil ich heute nicht mehr mit dem Fahrrad nach Hause fahren muss, konnte ich die neue CD natürlich schon auf der Heimfahrt in den CD-Player einwerfen. Und: Ich war begeistert.
Nein, wirklich. Die Hosen sind älter geworden. Das hört man an den Texten. Aber ich bin es ja auch geworden, deswegen stört das natürlich nicht. Ganz im Gegenteil. Und die Musik ist immer noch so enthusiastisch wie damals. Immer wenn ich die Hosen höre, bessert sich meine Laune um mindestens 3 Stimmungsgrade nach oben. Und das kann ich nicht von vielen Bands sagen.
Und seitdem läuft die Platte natürlich rund um die Uhr. Die beigelegte DVD über die Studioaufnahmen ist auch nicht schlecht und kann jeden motivieren, die CD im Laden zu kaufen.
Und das Beste: Ich habe Karten für die Konzerte in Dortmund und Bremen.
So, und jetzt natürlich noch ein Link auf den aktuellen Hosen-Clip:



15.11.08 14:37


Das erste Mal Ski fahren

Obwohl ich bald schon sage und schreibe 29 Jahre alt werde, habe ich bis zum letzten Sonntag noch nie in meinem Leben vorher auf Skiern gestanden. Meine Eltern sind damals nie in den Ski-Urlaub gefahren, mit einer Jugendfreizeit oder so war ich auch nie im Schnee und als Student hatte natürlich nicht das nötige Kleingeld.
Aber letzten Sonntag bot sich die Chance nach Bottrop in die Ski-Halle zu fahren. Als der Vorschlag vor ca. 2 Wochen kam, war ich hellauf begeistert: Endlich einmal auf Brettern über den Schnee fahren. Je näher jedoch das endgültige Datum kam, umso bedenklicher wurde ich. Hatte ich mir nicht vor ca. 2 Jahren das Wadenbein gebrochen? War ich nicht damals erschrocken wie schnell so etwas passiert und wie schnell ich zu leichtsinnig werde? Sollte sich das ganze jetzt noch einmal wiederholen?
Die Zweifel wurden immer größer, aber wenn man schon einmal zugesagt hat, dann kann man nicht so ohne weiteres einfach wieder absagen. Also bin ich mit nach Bottrop gefahren und habe mich todesmutig auf die Ski-Bretter gestellt. Aber es war nicht einfach. Vor allem psychisch. Bei jedem Wackler schrillten laut die Alarmglocken im Kopf und ich fragte mich: "Was verdammt noch mal machst du hier eigentlich?". Wäre es nicht sinnvoller gewesen vorher einen Anfänger-Kurs zu belegen?
Nun ja, die drei Abfahrten, die ich mich dann doch getraut habe, haben mich sehr viel Überwindung gekostet und ich hatte das Gefühl tausend kleine Tode zu sterben. Zum Glück habe ich alles unbeschadet überstanden, aber so schnell kriegt mich keiner mehr auf die Dinger...
23.11.08 13:11


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